Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) hat das Fachmodul Wasser überarbeitet und nun veröffentlicht. Es enthält viele inhaltliche Änderungen und Aktualisierungen im Vergleich zum bisherigen Fachmodul Wasser aus dem Jahr 2015. Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) nimmt das überarbeitete Fachmodul ab sofort als Anforderung in den Akkreditierungsprozess auf.

Das Fachmodul Wasser ist die Grundlage für eine Notifizierung durch die Länderbehörden für das Arbeiten im gesetzlich geregelten Umweltbereich. Nach der Freigabe durch den Akkreditierungsbeirat kann die DAkkS dieses aktualisierte Fachmodul nun als zusätzliche Anforderung in den Akkreditierungsprozess aufne...
Algen aus der Gruppe der Streptophyta teilen viele Eigenschaften mit Moosen, Farnen und Samenpflanzen. Einige von ihnen leben im Süßwasser, andere in terrestrischen Lebensräumen. Unklar war bisher, wann die Algen erstmals Landeroberten. Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Leitung von Prof. Dr. Michael Melkonian von der Universität Duisburg-Essen (UDE) sequenzierte deshalb das Erbgut von zwei einzelligen Algen, die zu den ursprünglichsten Streptophyta gehören: Eine Art lebt im Wasser, die andere auf dem Land. Dabei stießen sie auf überraschende Erkenntnisse. Das Fachmagazin Nature Plants* berichtet in seiner aktuellen Ausgabe darüber.

Stammbaumanalysen zeigten,...
Eine chinesisch-deutsche Forschungskooperation mit Beteiligung der Universität Augsburg hat bei einem Metall Eigenschaften nachgewiesen, die sich mit gängigen physikalischen Theorien nicht erklären lassen. Die Ergebnisse wurden an einer speziellen metallischen Verbindung mit ungewöhnlichen magnetischen Charakteristika erzielt – Wissenschaftler sprechen auch von magnetischer Frustration. Bei sehr tiefen Temperaturen und bei starken Drücken und Magnetfeldern beobachtete die Kooperation bei dem Metall ein neuartiges, sogenanntes kritisches Verhalten.

Metalle sind Elemente oder Verbindungen, die elektrischen Strom leiten können. Wie der geniale russische Physiker Lev Landau bereit...
Ein bislang unbekannter molekularer Mechanismus bereitet die Zellteilung von Bakterien vor, indem er die Verteilung des Erbguts auf die Tochterzellen beeinflusst. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg, des „LOEWE“-Zentrums für synthetische Mikrobiologie (SYNMIKRO) und des Max-Planck-Instituts für Terrestrische Mikrobiologie herausgefunden, die ihre Resultate in der Fachzeitschrift „Cell“ beschreiben.

Bevor sich Zellen teilen, verdoppeln sie ihr Erbgut; die beiden Kopien werden dann an die Tochterzellen verteilt. Was simpel klingt, erfordert eine reibungslos funktionierende Maschinerie, die aus zahlreichen Proteinen besteht. „U...
Das Bakterium Staphylococcus aureus kann in der normalen bakteriellen Gemeinschaft des Körpers vorkommen, aber auch schwere Infektionen auslösen. Die Bakterien haben oftmals Resistenzen gegen das Standardantibiotikum Methicillin (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus, MRSA) erworben oder weisen sogar Multiresistenzen gegen mehrere Antibiotika auf. Insbesondere in Krankenhäusern ist MRSA häufig ursächlich für schwere und hartnäckige Infektionen. Daher werden dringend neue Wirkstoffe benötigt, die MRSA-Infektionen kontrollieren können. Um den langwierigen und teuren Entwicklungsprozess abzukürzen, haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in ...
Verschiedenste Produkte, von Medikamenten über Aromastoffen bis hin zu Parfüms, erzeugt die chemische Industrie in großem Maßstab. Dabei entstehen aber auch Unmengen von Abfall – zum Beispiel sind es für jedes Kilogramm Arzneimittel bis zu 100 Kilogramm Müll. Diesen weitgehend zu vermeiden, ist das Ziel eines internationalen Forschungsteams mit Beteiligung der Universität Graz. Im Projekt „CLASSY“ suchen die WissenschafterInnen nach einer neuen Methode, um chemische Produktionsprozesse umweltfreundlich zu gestalten. „CLASSY“ hat im hochkompetitiven Forschungsförderungsprogramm der EU, Horizon 2020, eine Subvention in der Höhe von 3,8 Millionen Euro eingeworben und läuft n...
Ethylen ist eine der wichtigsten Grundchemikalien der chemischen Industrie, etwa als Ausgangspunkt für die Herstellung der verschiedensten Kunststoffe. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellen Wissenschaftler jetzt einen neuen elektrokatalytischen Ansatz für eine selektive, energieeffiziente und ökologische Route für die Produktion von Ethylen aus Kohlenmonoxid vor, das aus nachwachsenden Rohstoffen und Abfällen gewonnen werden könnte.

Sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht wird die Umwandlung von Kohlenmonoxid (CO) in Ethylen (Ethen, C2H4) durch energieeffiziente Strategien als einer der Schlüsselprozesse für die chemische Nutzung nicht-petrochemischer ...
Viele Zellen sind im Körper ständig auf Wanderschaft. LMU-Forscher haben ein mathematisches Modell entwickelt, das erstmals sowohl die Fortbewegung einzelner Zellen als auch ganzer Zellverbünde nachvollziehen kann.

Die aktive Fortbewegung von Zellen ist für viele Lebensprozesse wie Wachstum, Wundheilung und Immunabwehr essenziell. Aber auch bei der Krebsmetastasierung oder bei Entzündungen spielt sie eine Rolle. Ein besseres Verständnis der Zellmigration kann daher wichtige neue Einblicke in diese grundlegenden Prozesse ermöglichen. Wissenschaftler um den LMU-Biophysiker Erwin Frey haben nun ein neues Modell entwickelt, das auf 2D-Oberflächen erstmals Bewegungen sowohl auf mik...
Der Mensch beeinflusst das Klima in großem Maße. Doch wie war das Klima eigentlich historisch betrachtet – etwa vor 10.000 Jahren? Welche Vegetation gab es beispielsweise? Diesen Fragen gehen Forscher nach, indem sie Eisbohrkerne auf bestimmte Einschlüsse untersuchen. Bislang lag der Fokus dabei auf anorganischen Verbindungen wie Kohlendioxid, Spurenelementen oder Sauerstoffisotopen. Die Aussagen, die sich daraus ableiten lassen, sind jedoch begrenzt – sie beziehen sich vor allem auf die damals herrschenden Temperaturen.

Buchen, Eichen oder Erlen?


Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wählen nun einen Ansatz, der deutlich mehr Rückschlüsse er...
Vaccinia-Viren dienen als Impfstoff gegen menschliche Pockenerkrankungen und als Basis neuer Krebstherapien. Zwei Studien liefern jetzt faszinierende Einblicke in deren ungewöhnliche Vermehrungsstrategie auf atomarer Ebene.

Damit Viren sich vermehren können, benötigen sie in der Regel die Unterstützung der von ihnen befallenen Zellen. Nur in deren Zellkern finden sie die Maschinen, Enzyme und Bausteine, mit deren Hilfe sie ihr genetisches Material vervielfachen können, bevor sie weitere Zellen infizieren.

Doch nicht alle Viren finden den Weg in den Zellkern. Einige verbleiben außerhalb des Zellkerns im sogenannten Zytoplasma und müssen so aus eigener Kraft heraus in der ...
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