Auf dem Mars befindet sich noch flüssiges Wasser - zumindest zu bestimmten Jahreszeiten. Das haben Forscher vom Institut für Planetologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) um Dr. Dennis Reiss nachgewiesen.
Die von ihnen ausgewerteten hochauflösenden Bilder der amerikanischen Raumsonde "Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO) zeigen, wie sich auf der Planetenoberfläche eine knapp zwei Meter breite Erosionsrinne verlängert hat. Im Zeitraum zwischen November 2006 und Mai 2009 hat sie insgesamt rund 170 Meter zugelegt. "Die Veränderungen der Rinne, vor allem in der Länge, sind das Ergebnis von kleinen Mengen schm...
Neues Studienangebot zum Wintersemester 2010/11 - Bewerbung ab 17. Mai 2010

Kommunikation des Lebens: Das Thema biologische Signale gehört aktuell zu den heißesten Forschungsfeldern an der Wissensgrenze der Biologie. Ihr Studium verspricht die Qualifikation für verantwortliche Positionen in verschiedenen Arbeitsbereichen der modernen Life Science in Industrie und Wissenschaft. Zum kommenden Wintersemester können sich Interessierte ab dem 17. Mai bewerben. Der Masterstudiengang Biologie kann zu Teilen im Ausland absolviert werden.
Biologen des 21. Jahrhunderts entwickeln neue pharmazeutische Produkte, arbeiten im Umwelt- und Naturschutz oder erforschen bio...
Ein neues Gebiet für die klassische Lebensmittelkontrolle ist der Marktplatz Internet. Wie Praktiker dieser Herausforderung gerecht werden können, haben am 26. und 27. April rund 100 Teilnehmer der Tagung European Food Law Practioneers (FLEP) in Berlin diskutiert. Gastgeber dieser europäischen Fachkonferenz war das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Bereits heute können Verbraucher nahezu jedes Lebensmittel über das Internet beziehen. Die Umsätze dieses Sektors steigen. Da die Kontrolle des Lebensmittelhandels im Internet nur effektiv sein kann, wenn sie international umgesetzt wird, wurde das Thema von den Vertrete...
Ob Orangen, Trauben oder Erdbeeren – schon nach kurzer Zeit der Lagerung droht der Pilzbefall. Schimmelpilze und ihre Sporen sind allgegenwärtig, ein Schutz davor kaum möglich. Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Pilze zwar noch nicht vollständig abgetötet, aber in ihrer Entwicklung wirkungsvoll gehemmt werden: Sichtbares Licht bestimmter Wellenlängen stört den Lebensrhythmus von vielen Schimmelpilzen so nachhaltig, dass kein Pilzgift gebildet wird und im besten Fall sogar das Wachstum unterbleibt.
Ochratoxine sind die Gifte einer großen Schimmelpilzgruppe, zu der auch diverse Penicillien- und...
Viele Zellen sind zu aktiver Bewegung fähig. Sie benutzen dazu einen inneren Antrieb mit Recycling-Funktion. Forschern am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) und IMP (Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie) in Wien gelang es mittels Kryo-Elektronentomographie, den Vorgang buchstäblich einzufrieren und den molekularen Motor wirklichkeitsgetreu darzustellen. Über die Erkenntnisse, die das gängige Lehrbuchmodell erschüttern, berichtet das Wissenschaftsjournal Nature Cell Biology in seiner kommenden Ausgabe.
Immunzellen machen es, Tumorzellen ebenfalls und embryonale Zellen sowieso. Sie ...
Das Verhalten von Flüssigkeiten auf festen Oberflächen kann nun bis auf Atom-Ebene analysiert werden: Ein internationales Forscherteam hat eine Methode entwickelt, mit der Bilder von solchen Benetzungsvorgängen in 10.000-mal höherer Auflösung gemacht werden können als bisher. Die Forscher verbesserten dazu ein Rasterkraftmikroskop, bei dem eine feine Messnadel die untersuchte Oberfläche abtastet und dabei kleinste Strukturen erfassen kann. Ein genaues Verständnis des Benetzungsverhaltens ist für viele technische Anwendungen wichtig, wie etwa für beschlagresistente Windschutzscheiben, aber auch Vorgänge in Batterien und Brennstoffzellen.<...
Eurofins Wissenschaftler liefern wichtige Beiträge zur Diskussion von Allergenschwellenwerten und zur ELISA Validierung Die derzeit existierenden Methoden zum Nachweis von Nahrungsmittelallergenen führen zu teilweise stark voneinander abweichenden Analyseergebnissen. Vor diesem Hintergrund diskutieren Dr. Carmen Diaz-Amigo und Dr. Bert Pöpping, Mitbegründer des Eurofins Conference & Training Centers, in der aktuellen Ausgabe des Journal of AOAC INTERNATIONAL, dem Fachjournal für modernste analytische Methodik, die Vor- und Nachteile sowie mögliche Optionen von Schwellenwerten bei der Allergenkennzeichnung. Ziel der Bemühungen ist es, Industrie und Hande...
Ob Chilifans oder nicht, Schmerzpatienten könnten den kleinen roten Scharfmachern schon bald neue Wirkstoffe im Kampf gegen ihr Leiden verdanken. Denn dank des Chili-Inhaltsstoffs Capsaicin sind US-Forscher einer bislang unbekannten Art von Schmerzmolekülen auf die Schliche gekommen. Diese werden bei Verletzungen vom Körper gebildet und docken an dieselben Empfänger an wie das Capsaicin, das beim Genuss von Chilis Schmerz- und Hitzegefühle hervorruft. Auf dieser Erkenntnis aufbauend entwickelten die Wissenschaftler zwei Wirkstoffe, die diese Rezeptoren blockieren – und auf diese Weise auch dem Schmerz Einhalt gebieten sollen


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Pipetten gehören zur Standardausstattung eines Labors. Das "Lab-in-a-Pipette" beschreibt eine neue, "umgekehrte" Entwicklung am Fraunhofer IPA.
Proben zu nehmen, dosieren, verdünnen und vermessen gehören zu den alltäglichen Arbeitsschritten im Labor. Ihre Handhabung erfolgt in der Regel in genauer Abfolge,manuell und assistiert von Geräten. Die manuellen Anteile sind einerseits fehleranfällig, zeit- und kostenintensiv, bringen andererseits aber eine hohe Flexibilität mit sich, vor allem aber Fingerspitzengefühl und Intuition der Mitarbeiter ein. Neue Entwicklungen für denLaboreinsatz in der biotechnischen, chemischen und p...
Das soziale Umfeld gibt in der Regel vor, ob junge Menschen den Weg zum Raucher einschlagen. Der Griff zur ersten Zigarette hängt also in hohem Maße vom Elternhaus, den Freunden und der beruflichen Situation ab. Mit Beginn des Nikotinkonsums übernimmt aber offensichtlich der Körper eine Dirigentenrolle.
Ob Jugendliche zu Genussrauchern, Gelegenheitsrauchern oder auch Kettenrauchern mit besonders hohem Suchtpotenzial werden, steuern die Gene. Einem internationalen Forschungskonsortium mit Greifswalder Wissenschaftlern ist es gelungen, eine genetische Veranlagung der Abhängigkeit und des Rauchverhaltens in den Nikotinrezeptoren nachzuweisen. Die Ergebnisse wurden...
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