"Arbeitswelt im Wandel". Einmal im Jahr fasst die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) unter diesem Titel aktuelle Trends der Arbeitswelt zusammen. Mit vielen anschaulichen Grafiken informiert die kompakte Broschüre Praktiker des Arbeitsschutzes und die interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen. Basierend auf dem Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2016" (SuGA 2016) informiert die Broschüre über Zahlen, Daten und Fakten in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Dabei bildet sie Themen wie Erwerbstätigkeit, Arbeitsbedingungen oder den demografischen Wandel einfach und verständlich ab.

Die Zahl der Erwerbstätigen ist in Deutschland ...
"Bewegen Sie sich ausgiebig, genießen die Zeit mit Freunden und erfreuen sich an der schönen Natur! Sie fühlen sich dabei nicht nur körperlich wohl, es scheint auch Ihrem Gehirn gut zu tun!" Dieser Ratschlag könnte die Ergebnisse einer Studie zusammenfassen, die gerade durch ein Team aus Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik am Universitätsklinikum Tübingen sowie des Hertie Instituts für Klinische Hirnforschung (HIH) veröffentlicht wurde.

Im anerkannten Fachblatt Frontiers in Cellular Neuroscience zeigen die Wissenschaftler um Dr. Julia Schulze-Hentrich, wie Bewegung, soziale Interaktion und Kognition durch das alpha-Synuclein Gen her...
Im Zuge der illegalen Verwendung des Wirkstoffs Fipronil in Schädlingsbekämpfungsmitteln im Spätsommer vergangenen Jahres hat die Europäische Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten ein europaweites Ad hoc Programm initiiert. Eier und Geflügelfleisch/-fett wurden auf Fipronil und 67 andere Stoffe (Akarizide und Biozide) untersucht, bei denen eine mögliche illegale Anwendung, insbesondere zur Bekämpfung der roten Vogelmilbe, denkbar erscheint. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin mitteilt, wurde in 92 % der untersuchten Proben kein Fipronil nachgewiesen. Von den positiven Proben überschritt keine die vom Bundesinstitut für Risikobew...
Wenn Licht bestimmter Frequenzen auf einen Halbleiterkristall fällt, wird es absorbiert und erzeugt eine Anregung, einen Zustand höherer Energie. In Solarzellen kann diese Energie in Strom umgewandelt und nutzbar gemacht werden. In zweidimensionalen Kristallen, die nur aus wenigen Atomlagen bestehen, sind die Hauptakteure solcher Prozesse die Exzitonen: Lichtanregungen, die aus einem positiv und einem negativ geladenen Teilchen bestehen. Da es in zweidimensionalen Kristallen jedoch einen ganzen Exzitonen-Zoo gibt, ist nicht immer klar, mit welchem Exemplar man es zu tun hat. Forscher der TU Dresden haben nun in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team das Wesen dieser Interlagen-Exzit...
Die Abwasserproblematik entschärfen und gleichzeitig einen Dünger für ausgelaugte Böden gewinnen: Kleinkläranlagen neuen Typs sollen den Menschen im westafrikanischen Burkina Faso bald eine deutliche Verbesserung ihrer Lebenssituation bringen. Mithilfe von Pflanzenkohle soll lebensnotwendiger Phosphor aus dem Abwasser zurückgewonnen und als Bodendünger verwendet werden. Entwickelt und umgesetzt hat das Konzept die Firma Ökoservice (Denkendorf) gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und lokalen Partnern vor Ort wie ClimateSol. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert sie dabei fachlich und finanziell mit rund 121.000 Euro. „Die Projektergebnisse z...
Lepra war bis ins späte Mittelalter weit verbreitet. Im 16. Jahrhundert verschwand die ansteckende Infektionskrankheit fast vollständig aus Europa, noch bevor Antibiotika für die medizinische Behandlung erfunden waren. Die genetische Ausstattung des Bakteriums Mycobacterium leprae änderte sich im Laufe der Zeit nicht wesentlich, stattdessen wird nun vermutet, dass sich das Genom von Europäerinnen und Europäern angepasst hat. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Professor Ben Krause-Kyora vom Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Unterstützt wurde das Forschungsprojekt insbesondere v...
In den letzten Jahren wird vielfach über das therapeutische Potenzial der Luft aus dem Bienenstock für Bronchitis- und Asthmapatienten berichtet; auch soll die Bienenstockluft bei Migräne, Infektanfälligkeit, Neurodermitis, Depressionen und weiteren Beschwerden positiv wirken. Bisher liegen allerdings nur Erfahrungsberichte einzelner Patienten vor, auch Angaben zur chemischen Zusammensetzung der Bienenstockluft waren noch nicht verfügbar. Daher stand nun die Stockluft im Mittelpunkt einer wissenschaftlichen Studie durch Forscher der TU Dresden: Professor Karl Speer, DLC Kristin Recklies sowie Diplomandin Franziska Kuhn von der Fakultät Chemie und Lebensmittelchemie.

Honig und Pr...
Während der Entwicklung eines vielzelligen Organismus entsteht aus einer einzigen Zelle eine Reihe unterschiedlicher Zelltypen, die sich wiederum zu verschiedenen Geweben und Organen organisieren. Seit mehr als einem Jahrhundert bemühen sich Biologen darum, die Entwicklungsgeschichte (auch als Zellschicksal bezeichnet) der verschiedenen Strukturen in sich entwickelnden Organismen zu verstehen: Zum Beispiel, durch welche Zellen entstehen Augen oder Gliedmaßen? Wie verändern diese Zellen in der Entwicklung ihr Verhalten, um letztlich die Form und Funktion des Organs zu realisieren?

Solche Fragen zu beantworten war bislang äußerst schwierig, denn eine direkte Beobachtung von sich e...
In Batterien, Brennstoffzellen oder technischen Beschichtungen laufen zentrale chemische Prozesse an der Oberfläche von Elektroden ab. Dabei bewegen sich Atome über die Oberfläche, die in Kontakt mit Flüssigkeiten steht. Doch wie dies genau geschieht, ist noch wenig erforscht. Diese Bewegungsabläufe und die Rolle der beteiligten chemischen Komponenten wollen Physikerinnen und Physiker der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) besser verstehen.

In Batterien, Brennstoffzellen oder technischen Beschichtungen laufen zentrale chemische Prozesse an der Oberfläche von Elektroden ab. Dabei bewegen sich Atome über die Oberfläche, die in Kontakt mit Flüssigkeiten steht. Doch w...
In einer seit zehn Jahren laufenden weltweiten Studie zur Erforschung der genetischen Ursachen von Depressionen ist Wissenschaftlern nun ein entscheidender Durchbruch gelungen. Sie konnten 30 neue genetische Varianten identifizieren, die mit Depressionen in Verbindung stehen. An der Studie sind auch Forscher des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim beteiligt.

Depressionen sind eine der größten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind weltweit 320 Millionen Menschen betroffen, allein in Deutschland sind es über vier Millionen. Depressionen sind mit großen Leid und starken Einschränkungen für d...
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