Am 13. und 14. November fand bereits zum 18. Mal das LIMS-Forum von Klinkner & Partner in Kooperation mit den LIMS-Experten von IMCOR statt. Wie im Vorjahr war die Veranstaltung zu Gast im Forschungszentrum Jülich. Das jährliche Forum entwickelt sich immer mehr zur Veranstaltung mit Plattform-Charakter, bei der Anwender und Anbieter, Forscher und Qualitätsexperten gleichermaßen zu Wort kommen. 23 namhafte Anbieter von LIMS-Produkten und LIMS-Services boten ein breites Spektrum und wohl jedem Laboranwender eine passende Lösung.

Häufiger als früher wurde als Grund für die Einführung eine...
Zu wissen, wo oben und unten ist, ist für alle Lebewesen wichtig. Für Pflanzen, deren Wurzeln in die Erde und Blüten über dem Boden wachsen, würde eine falsche Polarisierung eine Reihe von Problemen verursachen. In Pflanzen hängt die Polarisierung des gesamten Organismus davon ab, dass jede einzelne Zelle polarisiert wird. Die Zellteilung stört jedoch die Polarisierung. Wie die Polarität wiederhergestellt wird, war unbekannt - bis jetzt. Forscher des Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) haben ein Teil des Rätsels gelöst: Sie fanden heraus, dass Pflanzenzellen von ihrer Mutterzelle das Wissen darüber erben, wo oben und unten ist. Die Studie, geleitet von Jiří...
In Eisbärenserum konnten kanadische und US-amerikanische Wissenschaftler jetzt mit einer neuen, empfindlicheren Messmethode zahllose chlorierte und fluorierte Substanzen nachwiesen, darunter viele bislang unbekannte polychlorierte Biphenyle. Die Konzentration dieser Metabolite im Serum ist laut der Arbeit, die in der Zeitschrift Angewandte Chemie veröffentlicht wurde, während der letzten Jahrzehnte entgegen den Erwartungen nicht zurückgegangen. Bei vielen langkettigen fluorierten Alkylsulfonsäuren wurde sogar ein steter Anstieg beobachtet.

Eisbären sitzen am oberen Ende der arktischen Nahrungskette. Was immer Fisch und andere Meeresbewohner aufnehmen, kann sich letztlich in Eisb...
Forscher haben einen neuen effizienten Katalysator für die Synthese sogenannter aromatischer Amine entwickelt, die zentrale Bausteine in vielen Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln sind. Das System benötigt weniger Energie als herkömmliche Katalysatoren und ist selektiver, sodass auch weniger Abfallstoffe bei der Reaktion anfallen. Die Teams um Prof. Dr. Viktoria Däschlein-Gessner und Prof. Dr. Lukas Gooßen, die an der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen des Exzellenzclusters Ruhr Explores Solvation kooperieren, berichten die Ergebnisse in der Zeitschrift Angewandte Chemie, online vorab veröffentlicht am 19. November 2018.

Angehängte organische Gruppen entscheidend
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Erkenntnisse eines Forschungs-Teams unter Leitung der Universität Kassel erweitern Photoionisations-Experimente, die in der Experimentalphysik eine wichtige Rolle spielen. Die Ergebnisse, die kürzlich in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurden, können weitreichende Relevanz für eine Vielzahl dieser Experimente haben, besonders an Freie-Elektronen-Lasern.

Die Photoelektronenspektroskopie gehört zu den wichtigsten und aufschlussreichsten Methoden der Experimentalphysik. Dabei werden Moleküle oder Atome, zum Beispiel in Groß-Forschungsanlagen, mit intensivem Licht beschossen; sie geben dadurch negativ geladene Elektronen ab. Die Analyse der emittierten Ele...
Wie andere Organismen auch müssen sich Bakterien ständig unter ungünstigen Lebensbedingungen bewähren. Forscher des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön haben zusammen mit Kollegen aus Finnland herausgefunden, dass sich Bakteriengemeinschaften langsamer und weniger effizient an ihre Umwelt anpassen, sobald sie zwei Stressfaktoren anstatt nur einem ausgesetzt sind. Grund dafür sind Mutationen in verschiedenen Genen. Die langsamere Evolution führt dazu, dass sich weniger Bakterien entwickeln. Die Evolution kann also unterschiedliche Wege einschlagen, wenn mehrere Stressfaktoren einen Organismus belasten.

Bakterien leben selten alleine, sie sind vielmehr meist Teil...
Der Kunststoff Nylon ist allgegenwärtig. Ob Regenschirme, Strumpfhosen oder Küchenhelfer: Sie haben alle gemeinsam, dass sie aus Nylon gefertigt sind. Um Nylon zu produzieren, braucht die Industrie die Chemikalie Adiponitril – jedes Jahr mehr als eine Million Tonnen weltweit. Noch wird hochgiftige Blausäure verwendet, um Adiponitril zu erzeugen. Chemiker der Universität Bielefeld wollen das ändern. Sie stellen heute (30.11.2018) im Fachmagazin „Nature Communications“ eine Methode vor, die anstelle von Blausäure ein Enzym nutzt, um diese Verbindung herzustellen.

In Kombination mit anderen Verfahren eröffnet diese Biokatalyse-Reaktion eine Perspektive, zukünftig die Nylon-...
Für die Behandlung von Infektionen mit besonders gefährlichen Bakterien gibt es jetzt einen neuen Ansatzpunkt. Forscher der Universität Tübingen und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) haben gemeinsam mit Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung herausgefunden, wie Staphylococcus aureus der Immunabwehr entkommt. Demnach verhilft ein bislang unbekanntes Protein dem Erreger, der vor allem in Krankenhäusern lebensbedrohliche Infektionen auslösen kann, zu einer Tarnkappe. Die Struktur und die Funktion des Proteins haben die Forscher nun aufgeklärt und schaffen damit die Basis, die Erreger für das Immunsystem erkennbar zu machen...
Man kann es schlicht und einfach eine Sensation nennen, was hier Wissenschaftlern aus Stuttgart, Ulm und Dresden gelungen ist. Mit Hilfe des Supermikroskops SALVE konnten sie in atomarer Auflösung zeigen, wie sich Lithium-Ionen bei elektrochemischen Be- und Entladungsprozessen verhalten. Sie haben damit nachgewiesen, wie die reversible Lithium-Aufnahme in einer Nanozelle abläuft, die lediglich aus einer Doppellage Graphen besteht. Veröffentlicht wurden diese für die Batterieforschung hochrelevanten Ergebnisse jüngst im renommierten Wissenschaftsjournal Nature.

Man kann es schlicht und einfach eine Sensation nennen, was hier Wissenschaftlern aus Stuttgart, Ulm und Dresden gelungen...
Wissenschaftler können heute Tumorzellen immer detaillierter betrachten und so besser verstehen, wie sich Krebszellen von gesunden unterscheiden. Ärzte und Wissenschaftler vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), dem Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und dem Deutschen Krebskonsortium (DKTK) haben Daten aus Krebsgenomanalysen in einer prospektiven Studie systematisch überprüft.

Innerhalb von drei Jahren wurden über 200 Patienten mit fortgeschrittenen oder schwer behandelbaren Tumorerkrankungen untersucht, bei denen im sogenannten NCT/DKTK-MASTER-Programm eine Krebsgenomanalyse durchgeführt wurde. In der aus dem Programm hervorgehend...
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