Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben gemeinsam mit Kollegen mehrerer europäischer Institutionen untersucht, ob Feinstaub aus bestimmten Quellen besonders gesundheitsschädlich sein kann. Dabei fanden sie Hinweise darauf, dass die Menge des Feinstaubs allein nicht das grösste Gesundheitsrisiko darstellt. Vielmehr kann es sein, dass das sogenannte oxidative Potenzial den Feinstaub so schädlich macht. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie heute im Fachmagazin Nature.

Feinstaub ist eines der grössten Gesundheitsrisiken, die von Luftverschmutzung ausgehen, und ist, laut Schätzungen mehrerer Studien, jährlich für mehrere Millionen Todesfälle verantwortlich. Damit zählen ...
Ein internationaler Forschungsverbund hat erstmals RNA-Faltungsstrukturen des SARS-CoV2-Genoms beobachtet, mit denen das Virus den Infektionsverlauf steuert. Da diese Strukturen bei verschiedenen Beta-Coronaviren sehr ähnlich sind, legen die Wissenschaftler damit nicht nur die Grundlagen für die gezielte Entwicklung neuartiger Medikamente zur COVID-19-Behandlung, sondern auch für künftige Infektionsgeschehen mit neuen Coronaviren, die sich in der Zukunft entwickeln könnten.

Genau 29.903 Buchstaben lang ist der genetische Code des SARS-CoV2-Virus, aufgereiht in einem langen RNA-Molekül. Es beinhaltet die Information zur Herstellung von 27 Proteinen. Dies ist zwar sehr wenig im Ve...
Das internationale Konsortium Bird10K (B10K) hat sich vorgenommen, die DNA-Sequenzen für alle Arten der bekannten Vogelfamilien zusammenzutragen und damit die größte Genomdatenbank für eine Wirbeltiergruppe bereitzustellen. Beteiligt an dem 2014 gestarteten Verbundprojekt ist auch das Team um Professor Andre Franke vom Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). B10K verarbeitet rund 2.500 Proben, die 2.400 Arten aus 1.370 Gattungen, 300 Familien und 36 Ordnungen repräsentieren. Mit den bisher gesammelten Daten konnten die Forschungsteams nun erstmals eine Vergleichsstudie der evolutionären Muster im Erbgut eines Großteils de...
Bei vielen neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson bilden sich im Gehirn Proteinverklumpungen, von denen man annimmt, dass sie zum Absterben neuronaler Zellen beitragen. Es existiert jedoch auch ein zellulärer Abwehrmechanismus, der diesen Verklumpungen, den sogenannten Amyloid-Fibrillen, entgegenwirkt und bereits gebildete Fibrillen sogar auflösen kann. Der Mechanismus beruht auf der Aktivität von molekularen Chaperonen, also Helfern der Proteinfaltung, aus der Klasse des Hitzeschockproteins 70 (Hsp70). Wie das Hsp70-System Fibrillen des Parkinson-spezifischen Proteins α-Synuclein im Reagenzglas wieder auflöst, haben Molekularbiologen der Universität Heidelberg und des Deutschen...
Um Qualitätsparameter zu bestimmen, müssen Getränkeproduzenten bislang meist ein Loch in den Verpackungsdeckel stanzen. Die Flaschen sind im Anschluss nicht mehr zu verwenden. Ein neues Verfahren arbeitet nicht-invasiv.

Mit einem neu entwickelten Messgerät lässt sich der Kohlensäuregehalt in Getränkeflaschen bestimmen, ohne die Flasche dabei zu öffnen und das Getränk in einen Sensor zu überführen. Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben diese Lösung gemeinsam mit der Firma Steinfurth Mess-Systeme aus Essen konzipiert. Bei herkömmlichen Verfahren wird üblicherweise ein Loch in den Flaschendeckel gestanzt, um den Druck und die Temperatur im Inneren zu bestimmen...
Die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff ist eine wichtige chemische Reaktion, auch im Hinblick auf die vermehrte Nutzung von Wasserstoff als Energieträger in nachhaltiger Mobilität. Ein internationales Forscherteam hat nun die Wirkungsweise eines Katalysators entschlüsselt.

Wasserstoff, insbesondere solcher, der «grün» hergestellt wurde durch die Spaltung von Wasser mit erneuerbarem Strom, gilt als Schlüsselelement einer zukünftigen nachhaltigen Mobilität. Einerseits kann Wasserstoff in Brennstoffzellen chemisch reagieren und zur Gewinnung elektrischer Energie benutzt werden. Damit können Elektromotoren angetrieben werden. Andererseits kommt er bei der Herstell...
Der Zellzyklus koordiniert die Zellteilung – und er hat sich so entwickelt, dass er möglichst einfach abläuft, indem schlichtweg das Fehlerpotenzial minimiert wurde. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Forschungsteam des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) im Fachjournal Molecular Systems Biology.

Zellen vermehren sich, indem sie einen Zyklus mit vier Phasen durchlaufen: Sie wachsen, vervielfältigen ihre genetischen Informationen, bereiten sich auf die Zellteilung vor und teilen sich schließlich in zwei Zellen. In Lehrbüchern wird dies in der Regel ohne besonderen wissenschaftlichen Hintergrund durch einen einfachen Kre...
Welche photophysikalischen Eigenschaften hat Carbin? Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FAU, der kanadischen University of Alberta und der schweizerischen Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne gemeinsam untersucht – und ein tiefergreifendes Verständnis für diese außergewöhnliche Form des Kohlenstoffs entwickelt. Die Ergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications vorgestellt.

„Kohlenstoff nimmt eine absolute Sonderstellung im Periodensystem der Elemente ein und bildet mit seiner extrem großen Zahl an chemischen Verbindungen die Grundlage allen Lebens“, sagt Prof. Dr. Dirk M. Guldi vom Lehrstuhl für ...
Mit Blick auf anhaltende Probleme bei der unmissverständlichen Kennzeichnung des Akkreditierungsumfanges bei Prüflaboratorien haben die deutschsprachigen Akkreditierungsstellen Akkreditierung Austria (AA), Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS), Liechtensteinische Akkreditierungsstelle (LAS) sowie der Schweizerischen Akkreditierungsstelle (SAS) ein harmonisiertes Vorgehen beschlossen und diesen Beschluss in einem gemeinsamen Schreiben veröffentlicht.

Das harmonisierte Vorgehen betrifft die Zusammenarbeit zwischen Prüflaboratorien und Zertifizierungsstellen und soll Missverständnisse über Art und Umfang des Akkreditierungsumfangs von Prüflaboratorien sowie damit einhergehende Ma...
Genetische Einflüsse spielen eine große Rolle bei der Entstehung einer Lese- und Rechtschreibstörung. Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat jetzt ein weiteres Gen identifiziert, das in diesen Prozess involviert ist.

Die Legasthenie oder Lese- und Rechtschreibstörung ist eine der häufigsten Teilleistungsstörungen im Kindes- und Jugendalter. Zwischen vier bis zwölf Prozent eines Jahrgangs sind davon betroffen. Das bedeutet: Allein in Deutschland leben rund 3,5 Millionen Legastheniker. Trotz dieser großen Zahl ist das Wissen über die Legasthenie in vielen gesellschaftlichen Bereichen immer noch äußerst gering. Selbst in Schulen werden betroffene Kinder von Lehrkrä...
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