Abwasser im Kampf gegen die Pandemie: Im neuen Projekt „SARS-CoV-2 Genom im Abwasser – Monitoring der Pandemieentwicklung mittels Sequenzierung“ arbeiten Forschende an der TU Darmstadt daran, Mutanten des Coronavirus durch Genomanalyse zu identifizieren und deren Verbreitungswege zu verfolgen.

Der Nachweis von SARS-CoV-2 in Abwasserproben als unterstützende Maßnahme zur Pandemiebekämpfung gewinnt international immer mehr an Bedeutung und wird seit einiger Zeit auch am Fachgebiet Abwasserwirtschaft des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der TU Darmstadt geführt. Doch die Abwasseranalyse kann mehr: Neben dem quantitativen Nachweis von SARS-CoV-2 Viren in Rohab...
Forschende der Universität Zürich haben erstmals einen kompletten Atlas sämtlicher Zellen erstellt, die in menschlichen Zähnen vorkommen. Sie fanden heraus, dass sich Zahnmark und Zahnhalteapparat zellulär stark unterscheiden. Der Einzelzell-Atlas eröffnet neue Wege für zellbasierte zahnmedizinische Therapieansätze.

In den letzten 30 Jahren zog die medizinische und zahnmedizinische Forschung zahlreiche Wis-senschaftler und Praktiker an, die mit genetischen und geweberegenerativen Ansätzen arbeiten. Die neuen Entwicklungen im Bereich der Stammzellen und der Gewebezüchtung brachten neue Einblicke und Ideen hervor, wie die klinische Praxis verbessert werden kann. Folgenden Them...
Bin ich mit SARS-CoV-2 infiziert? Handelt es sich um das Ursprungsvirus oder eine gefährlichere Mutante? Diese und mehr Fragen mit einem einzigen effizienten Testverfahren beantworten zu können, kann für den weiteren Krankheitsverlauf und die Therapie entscheidend sein. Würzburger Forscher:innen des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), einem Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität (JMU), haben in einer heute im Magazin Science erschienenen Studie ihre neuen CRISPR-Erkenntnisse und die darauf basierende Diagnostiktechnologie LEOPARD vorgestellt.

Die meisten herkömmlichen mole...
Mitochondrien, die Energielieferanten unserer Körperzellen, besitzen ihr eignenes Erbgut, das bei Freisetzung in das Zellinnere eine Entzündungsreaktion auslöst. Enige Herz- und neurodegenerative Krankheiten sowie der Alterungsprozess stehen im Zusammenhang mit dem mitochondrialen Erbgut. Forschende am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns und des Exzellenzclusters für Alternsforschung CECAD der Universität zu Köln haben die Gründe für die Freisetzung des mitochondrialen Erbguts untersucht und einen direkten Zusammenhang zum zellulären Stoffwechsel gefunden: sind die DNA-Bausteine der Zelle knapp, setzen Mitochondrien ihr Erbgut frei und lösen eine Entzündung aus.

<...
Eine neue VR-Plattform ermöglicht die Darstellung riesiger Datenmengen. Dies kann unter anderem bei der Untersuchung seltener Gendefekte hilfreich sein.
Netzwerke bieten eine leistungsstarke Darstellung- und Analysemöglichkeit komplexer Systeme. Je nach Größe und Komplexität des Netzwerks stoßen aber viele Visualisierungen an ihre Grenzen. Ein derartig komplexes, kaum darstellbares System bilden die Protein-Interaktionen im menschlichen Körper. Jörg Menche, Adjunct Principal Investigator am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Professor an der Universität Wien sowie Forschungsgruppenleiter der Max Perutz Labs (Uni Wien...
Forschenden des Paul Scherrer Instituts PSI ist es erstmals gelungen, mit der Methode des Transient Grating Spectroscopy ins Innere von Stoffen zu blicken. Dazu nutzten sie die Röntgenstrahlen des SwissFEL. Das Experiment am PSI ist ein Meilenstein, um Vorgänge in der Welt der Atome zu beobachten. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichen die Forschenden heute im Fachblatt Nature Photonics.

Die Strukturen auf Mikrochips werden immer winziger, Festplatten schreiben ganze Enzyklopädien auf fingernagelgrosse magnetische Scheiben: Viele Technologien durchbrechen derzeit die Grenzen der klassischen Physik. Doch in der Nanowelt gelten andere Gesetze – die der Quantenphysik. Und dort s...
Ein Forscherteam der Universitätskliniken Tübingen und Erlangen-Nürnberg ist mit einem vielversprechenden Ansatz einer Therapieoption für COVID-19 auf der Spur. Das aus dem tropischen Cinchona-Baum gewonnene Alkaloid Chinin stellte sich als antiviral wirksame Substanz in verschiedenen menschlichen Zellkultursystemen heraus. Da chininhaltige Präparate bereits seit langer Zeit auf dem Markt sind, könnten diese eine einfache und kostengünstige Behandlungsmöglichkeit darstellen.

Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie hatte es Hinweise auf eine Wirksamkeit der artverwandten Substanzen Hydroxychloroquin und Chloroquin gegeben, welche vor allem als Malariamedikamente verwendet werden....
Welchen Anteil ihres Umsatzes müssen Labore für die behördliche Qualitätsüberwachung im Rahmen einer Akkreditierung zahlen? Wie stark sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) davon betroffen? In seiner Sonderstudie hat sich der Deutsche Verband Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) genau diesen Fragen gewidmet. Das Ergebnis ist eindeutig: Kleinere Laboratorien (<2 Mio. € Jahresumsatz) müssen im Durchschnitt 0,85 % ihres Umsatzes für die Akkreditierung aufwenden, bei großen Unternehmen (> 20 Mio. € Jahresumsatz) sind es lediglich 0,06 %.

Der VUP wertet diese Ergebnisse als Beleg für besorgniserregende Entwicklungen im Markt: Die Befürchtung ist, dass sic...
Aufgrund ihrer sensorischen Eigenschaften gehört Schokolade weltweit zu den beliebtesten Nahrungsmitteln überhaupt. Insbesondere bei Schokoladen mit einem hohen Kakaoanteil offenbart sich beim bewussten Verzehr eine Fülle von Aroma- und Geschmackskomponenten. Dementsprechend sind die Schokoladenvielfalt und das Bewusstsein für ihre Aromen in den letzten Jahren stetig gewachsen. Ein passendes Instrumentarium, wie etwa die aus der Önologie bekannten Weinaromasets, fehlte jedoch bislang für Schokolade. Erstmals wurden nun an der ZHAW die Aromastoffe für Kakao und Schokolade aufgeschlüsselt und dazu ein Aromakit mit 25 Referenzsubstanzen entwickelt. Dieses soll Schokoladenprofis und inte...
Erhöhte Arsenwerte im Grundwasser sind ein Gesundheitsproblem, von dem weltweit über 100 Millionen Menschen betroffen sind. Dies trifft insbesondere auf die Deltaregionen in Südostasien zu. Ohne zentrale Trinkwasserversorgung ist die Bevölkerung auf das Arsen-verunreinigte Grundwasser als Trinkwasser angewiesen. Durch die Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen gelangt das toxische Element auf einem zusätzlichen Pfad in die Nahrungskette und gefährdet so die Gesundheit vieler Menschen.

Vergiftungserscheinungen stellen sich allerdings erst nach einigen Jahren regelmäßigen Wasserkonsums bei Menschen ein und können zu massiven Störungen des zentralen Nervensystems, zu He...
Seite 9 von 85

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.