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Diätgetränke enthalten oft einen Mix aus Süßstoffen, die nach dem Konsum auch ins Blut gelangen. Wie eine neue Pilotstudie zeigt, genügen bereits verzehrübliche Aufnahmemengen von Saccharin, Acesulfam-K und Cyclamat, um in weißen Blutkörperchen die Ableserate verschiedener Gene zu modulieren. „Unsere Daten lassen annehmen, dass diese Modulation die Immunzellen in einen Zustand versetzt, der sie empfindlicher auf Immunstimuli reagieren lässt. Ebenso weisen sie darauf hin, dass Geschmacksrezeptoren als Süßstoffsensoren des zellulären Immunsystems fungieren könnten“, sagt Dietmar Krautwurst vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität M...
Enzyme sind die Molekülfabriken in biologischen Zellen. Doch mit welchen molekularen Grundbausteinen sie arbeiten, um daraus Zielmoleküle zusammenzusetzen, ist vielfach unbekannt und schwer zu messen. Ein internationales Team mit Bioinformatikern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist hier einen wichtigen Schritt vorangekommen: Ihr KI-Verfahren sagt mit hoher Genauigkeit voraus, ob ein beliebiges Enzym einen bestimmten Baustein weiterverarbeiten kann.

Enzyme sind wichtige Biokatalysatoren in allen lebenden Zellen: Sie ermöglichen chemische Reaktionen, mit denen alle für den Organismus bedeutsamen Moleküle aus Grundsubstanzen (den Substraten) hergestellt werden. Die...
Die Kryo-Elektronentomographie (Kryo-ET) entwickelt sich zu einer leistungsfähigen Technik zur Abbildung detaillierter 3D-Bilder von zellulären Umgebungen und eingeschlossenen Biomolekülen. Eine der Herausforderungen bei dieser Methode ist jedoch die Identifizierung von Proteinmolekülen in den Bildern für die anschließende Prozessierung am Computer. Ein Forscherteam um Stefan Raunser, Direktor am MPI für molekulare Physiologie in Dortmund, hat unter der Leitung von Thorsten Wagner eine Software entwickelt, um Proteine in überfüllten zellulären Räumen zu identifizieren. Das neue Open-Source-Tool mit dem Namen TomoTwin nutzt metrisches Deep Learning basierend auf neuronalen Netzen, ...
Zur Fehleridentifikation einfach eine Pille einwerfen – das haben Forschende am Fraunhofer IZM in Kooperation mit Micro Systems Technologies (MST) und der Sensry GmbH Realität werden lassen. So klein wie ein Bonbon kann der wasserdichte IoT-Sensor die Eigenschaften von Flüssigkeiten auch an schwer zugänglichen Orten zuverlässig messen. Das kann die Wartung von Industriemaschinen deutlich erleichtern und sogar bei der Identifikation von Krankheiten helfen.

Je größer eine Industriemaschine, desto schwieriger ist es im Störfall, von außen eine ungewollte Abweichung im Öldruck oder gar ein Leck in einer Leitung festzustellen. Bis durch Fachpersonal die Nadel im Heuhaufen gefund...
Wissenschaftler*innen aus vier Forschungseinrichtungen der Science City Hamburg Bahrenfeld haben sich zusammengetan und einen bahnbrechenden Versuchsaufbau entwickelt. Ihr neuer Spitrobot erlaubt eine erheblich vereinfachte Beobachtung von Veränderungen in Proteinen während diese ihre Funktionen ausüben. Damit wird die zeitaufgelöste Kristallographie auch für nicht spezialisierte Forschergruppen zugänglich, denn die Proben können nun in Standardlaboren vorbereitet und an anderer Stelle mit automatisierten, etablierten Hochdurchsatzmethoden bearbeitet werden. Das Gerät wird die Grundlagenforschung im Gesundheitsbereich beschleunigen.

Für die Entwicklung künftiger Medikamente...
Die Eurachem Education and Training Working Group hat eine neue Ausgabe ihrer "Einführung in die Terminologie der Metrologie" veröffentlicht: "Terminology in Analytical Measurement — Introduction to VIM 3". Dieser Leitfaden wurde von Mitgliedern der Eurachem-Arbeitsgruppe für allgemeine und berufliche Bildung erstellt.

In dieser Auflage bleiben Umfang und Struktur sowie die Begrifflichkeiten und Konzepte gegenüber der ersten Auflage unverändert. Alle Abschnitte wurden jedoch überarbeitet, um die Verständlichkeit zu verbessern und die Kohärenz mit den geltenden Leitlinien zu gewährleisten.

In der Metrologie gibt es eine Terminologie, die gelernt werden muss. Das Inter...
Auch in Deutschland steigt die Zahl der Infektionen mit dem Pilz Candida auris. Das zeigt eine neue Studie von Forschungsteams aus Würzburg, Jena und Berlin. Trotz niedriger Zahlen raten die Beteiligten zu Vorsichtsmaßnahmen.

Unter den Hefepilzen aus der Gattung Candida, die Infektionen beim Menschen verursachen, ist die Art Candida auris noch relativ neu: Erst 2009 wurde diese Art beschrieben, und bis heute ist kein Nachweis vor den 1990er-Jahren bekannt. Es ist unklar, welche ökologische Nische C. auris besiedelt und warum es etwa seit der Jahrtausendwende vermehrt zu Infektionen des Menschen kommt.

Die Behandlung von C. auris-Infektionen wird durch das Potenzial des Erreg...
Die Bestimmung der Mengen von Spurenbestandteilen in unbehandelten Blutproben durch Fluoreszenztests wäre sehr wünschenswert, scheiterte bisher aber an der starken Eigenfluoreszenz von Blut. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellt ein Forschungsteam jetzt eine neuartige Fluoreszenzsonde vor, die diese Eigenfluoreszenz auslöscht und Spuren des wichtigen Signalmoleküls Schwefelwasserstoff genau quantifizieren kann.

Bestimmte Bestandteile von Blut liegen zwar nur in extrem geringen Konzentrationen vor, sind aber alles andere als unwichtig. So ist das nach faulen Eiern riechende giftige Gas Schwefelwasserstoff H2S in winzigen Mengen ein wichtiger körpereigener Botenstoff, der z.B...
Eine neue Studie von Forschenden bei Helmholtz Munich zeigt, dass ultrafeine Partikel, die die kleinsten Größenfraktionen der Feinstaubbelastung darstellen, für die menschliche Gesundheit gefährlicher sein könnten als größere Partikel. Diese Ergebnisse tragen zu der wachsenden Zahl an Studien bei, die darauf hinweisen, dass es möglicherweise nicht ausreicht, sich bei der Bewertung von Risiken für die öffentliche Gesundheit auf größere Partikelkonzentrationen und Gase zu konzentrieren. Die Studie wurde jetzt im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht.

Es besteht die Vermutung, dass ultrafeine Partikel (UFP; Partikel mit einem Durchmesser v...
Die Detektion von Sprengstoffen ist wichtig für die zivile Sicherheit. Bisherige Sensoren sind schwer, teuer und aufwändig zu warten. Ein Gründerteam der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) will einen mobilen Sprengstoffspurendetektor auf den Markt bringen, der Sprengstoffe verlässlicher aufspürt und somit einen wichtigen Beitrag für die Gefahrenabwehr im zivilen Bereich leistet

Im zivilen Sicherheitsbereich werden Sprengstoffe, etwa an den Sicherheitsschleusen von Flughäfen, bislang vor allem durch ortsfeste Standgeräte nachgewiesen. Die wenigen aktuell auf dem Markt angebotenen portablen Geräte sind mit durchschnittlich fünf Kilogramm Gewicht nur sehr ...
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